Patientinnencharta

Es steht einem jeden frei, die Gesundheitseinrichtung, die ihn behandeln wird, selbstständig zu wählen. Wir bieten einen Krankenhausdienst, der für alle zugänglich und auch für Behinderte geeignet ist.

Wir garantieren die Qualität unserer Betreuung, unserer Behandlungen und der Pflege aller unserer Patientinnen, im Rahmen der Möglichkeiten unseres Hauses und unserer Mission als Fachklinik für Gynäkologie-Geburtshilfe.

Wir verpflichten uns, hochwertige und sichere Behandlungen anzubieten:

  • Durch kompetente Fachleute, die motiviert und verantwortungsvoll sind, die eine koordinierte und interdisziplinäre Teamarbeit leisten;
  • Durch eine Kommunikation im Rahmen einer individuellen Beziehung mit dem Patienten;
  • Durch eine Anpassung an die Weiterentwicklung der neuen Technologien und durch den Erwerb moderner, geeigneter Geräte.

Wir tragen für eine ganzheitliche Betreuung der Patientinnen Sorge, um ihnen die beste Betreuung und zukünftige Lebensqualität bieten zu können. Sie basiert auf einem ständigen Engagement des Vorstands und des gesamten Personals in einer Sicherheits- und Risikomanagementpolitik. Wir haben Abläufe erarbeitet, die der Erklärung „Luxemburg Declarations on Patient Safety" zur Patientensicherheit entsprechen und die es ermöglichen, die Risiken für unsere Patientinnen so weit wie möglich einzuschränken.


Die menschliche Würde, die Patienteninformation, die Lehre und die Vertraulichkeit stehen bei uns im Mittelpunkt:

  • Wir lehnen jede Art direkter oder indirekter Diskriminierung im Bereich der Arbeit ab, sei sie auf Religion oder Überzeugungen, Behinderung, Alter, sexuelle Vorlieben, Rasse oder ethnische Herkunft zurückzuführen.
  • Die Patienten werden zuvorkommend behandelt. Auf ihre Intimität und Ruhe wird Rücksicht genommen.
  • Wir bemühen uns, Schmerzen zu lindern.
  • Jede Patientin kann ihre Kommentare zu den Behandlungen, die sie erhalten hat und zum Umgang mit ihr zum Ausdruck bringen. Jede Person verfügt über das Recht, von einem Verantwortlichen des Krankenhauses angehört zu werden, um eventuelle Beschwerden mitzuteilen.
  • Jede Patientin kann die Einrichtung jederzeit verlassen, außer bei besonderen gesetzlichen Ausnahmen, nachdem sie über die Risiken informiert wurde, die dies mit sich bringen würde.
  • Die Informationen, die dem Patienten übermittelt werden, sind leicht verständlich und vertraulich. Die Patientin wird in die therapeutischen Entscheidungen, die sie betreffen, mit einbezogen. Sie kann sich von einer Vertrauensperson unterstützen lassen, die sie frei wählt.
  • Ohne die freie und gut durchdachte Zustimmung der Patientin kann kein medizinischer Eingriff vorgenommen werden. Die Patientin hat das Recht, jegliche Behandlung abzulehnen. Jede erwachsene Person kann ihre Wünsche im Bezug auf ihr Lebensende im Voraus zum Ausdruck bringen.
  • Eine besonders ausdrückliche Zustimmung ist insbesondere bei Personen erforderlich, die an einer biomedizinische Studie teilnehmen, die Organe oder Produkte des menschlichen Körpers spenden möchten, sowie bei Früherkennungsuntersuchungen.
  • Eine Person, der angeboten wird, an einem biomedizinischen Forschungsprojekt teilzunehmen, wird insbesondere über die zu erwartenden Vorteile und absehbare Risiken informiert. Ihre Zustimmung wird schriftlich gegeben. Eine Ablehnung ihrerseits hat keinerlei Einfluss auf die Qualität der Behandlungen, die ihr zuteil werden.
  • Wir verpflichten uns, die Gesundheit der behandelten Person und ihrer Familie innerhalb des Genesungs- oder Pflegeprozesses sowie bei der Vorbeugung oder der Prävention so zu fördern, dass sie wieder unabhängig werden.
  • Die Klinik Bohler tut alles dafür, dass Sie mit dem Stillen so natürlich wie möglich beginnen können. Unsere Teams bieten eine fachliche Begleitung und respektieren die persönliche Wahl jeder Patientin zwischen Stillen oder Flaschenernährung.
  • Die Nikotinsucht der Eltern kann die Entwicklung des Kindes schwerwiegend beeinträchtigen. Wir setzen uns alle persönlich dafür ein, um über die nötigen Kompetenzen zu verfügen, damit die Familien über die Risiken der Nikotinsucht für den Säugling informiert und effiziente Behandlungen vorgeschlagen werden können.
  • Der Respekt der Privatsphäre wird jeder einzelnen Person gewährt, sowie die Vertraulichkeit der persönlichen, administrativen, medizinischen und sozialen Informationen, die sie betreffen. Seit 2006 hat die Klinik Bohler die Papier-Krankenakten der Patientinnen durch Computer-Dateien ersetzt. Seither werden alle administrativen und medizinischen Angaben der Patientinnen elektronisch bearbeitet. Der Zugang zu den Computer-Dateien ist gesichert und nur zugelassene Personen dürfen die Datei einsehen.
  • Das gesamte Personal der Klinik Bohler hat ein Dokument unterzeichnet, indem es sich dazu verpflichtet, keinerlei vertrauliche Informationen zu verbreiten und das Berufsgeheimnis zu beachten.
  • Die Patientin (oder ihre rechtlichen Vertreter) verfügen über Zugriff auf Gesundheitsinformationen, die sie betreffen. Unter bestimmten Bedingungen verfügen ihre Anspruchsberechtigten im Todesfall über dasselbe Recht.