Die Nachsorge

Die medizinische Nachsorge erfolgt in enger Zusammenarbeit durch die Gynäkologen und Onkologen.

  • Um die Betreuung zu optimieren, arbeitet das medizinische Team eng mit dem Pflegeteam und den paramedizinischen Fachkräften der Klinik zusammen. Das Personal der stationären Krankenhausabteilung gestaltet die Pflege anhand eines spezifischen Qualitätshandbuchs. Im Übrigen ist ein Team aus paramedizinischen Spezialisten aktiv in die Unterstützung und Begleitung der Pflege einbezogen: Die Pflegeexpertin für Brusterkrankungen, die « Breast Care Nurse » (die die Pflege koordiniert), sucht systematisch jede operierte Patientin auf, um deren Fragen zu beantworten, um ihr alle Informationen zu vermitteln, die ihre Entlassung mit einem Höchstmaß an Autonomie erleichtern (Brustprothesen und Wäsche, Adressen von Beratungseinrichtungen und Selbsthilfegruppen, praktische Tipps zu eventuellen späteren Behandlungen...). Sie verkörpert sozusagen den roten Faden durch den gesamten Klinikparcours, von der Optimierung der Diagnose, bis zur Nachsorge nach der Therapie.

  • Die klinische Psychologin: die Verkündung der Diagnose erschüttert die erkrankte Person und ihr Umfeld. Die Behandlung kann sehr belastend sein und das Selbstbild nur schwer annehmbar. Im Hinblick auf diese Umstände kann eine psychologische Unterstützung angeboten werden.

  • Die an die Klinik Bohler angebundenen Physiotherapeuten bieten eine Nachsorge an, um die Mobilisation und die Lymphdrainage bei Bedarf sicherzustellen.

  • Der Sozialdienst: Die Assistentin für Sozialpflege gibt Hinweise zu administrativen Verfahren, zu Pflegediensten und Unterstützung für Zuhause, organisiert die Genesungszeit und kontaktiert die benötigten externen Dienste.

  • Die Sophrologin kann während des Krankenhausaufenthalts vorbeikommen. Die Sophrologie ist eine Entspannungstechnik. Sie hat zum Ziel, in den Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen das Gleichgewicht zu sichern bzw. wiederherzustellen. Diese Disziplin wendet sich an alle Patientinnen mit Brustkrebs, die sich einer Operation unterzogen haben bzw. bei denen dies noch bevorsteht.

  • Die Ernährungsberaterin der Klinik kann Sie hinsichtlich des Wiederaufbaus einer ausgewogenen Ernährung beraten (was im Rahmen der Sekundärprävention zwecks Vermeidung von Rezidiven von wesentlicher Bedeutung ist)..